TechDays 2017 – Teil 1: Microsoft Cloud

Your path to the hybrid cloud!

Erneut fand in Baden die grösste technische Microsoft Konferenz auf Schweizer Boden statt: die „Techdays 2017“. Microsoft informierte in über 31 Talks über Entwicklungen und Trends aus der IT-Industrie. Der Schwerpunkt lag auf den Neuentwicklungen innerhalb der Azure Cloud, .NET Core sowie den neuen Server Produkten wie SQL 2016, SharePoint 2016 und Windows Server 2016.

Zum Auftakt unserer vier Teiligen Blog Serie präsentieren wir Ihnen eine Zusammenfassung der Keynote 3 mit dem Titel «Microsoft Cloud: Your path to the hybrid cloud!»

In der Keynote 3: Microsoft Cloud: Your path to the hybrid cloud!’ ging es, wie der Titel schon erahnen lässt, um den hybriden Cloud Ansatz. Jeff Woosley, Principal Program Manager bei Microsoft, nannte neben den unterschiedlichen Ansätzen von Cloud und Nicht-Cloud die Gründe, warum Unternehmen in die Cloud wechseln. Interessanterweise gaben nur 14% an wegen Kosten in die Cloud zu gehen. 55% nutzen hingegen wegen der Agilität die Cloud. Also wegen der Skalierbarkeit und Flexibilität im Hinblick auf neue Dienste und zusätzliche Rechenleistung.

Mit der Veröffentlichung des Azure Stack Technical Preview 2, bietet Microsoft eine einheitliche API für Azure Cloud und On Premise. Somit ist es möglich eine Hybride Cloud mit einer Oberfläche zu verwalten und die Ressourcen zwischen Public und Private Cloud zu verschieben. Azure Stack deckt im Moment noch nicht alle Funktionalitäten der Azure Cloud ab und wird dies wahrscheinlich auch nie ganz können. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich vorstellt, dass in den letzten 12 Monaten über 600 neue Funktionen in der Azure Cloud bereitgestellt wurden.

Jeff Woosley ging nicht nur auf die Vorteile eines Cloud- bzw. virtualisierten Ansatzes ein. Er zeigte Lösungsansätze für die beiden typischen Probleme

  • Single Point Of Failure
  • Singel Point Of Attack (Fabric Admins)

Mit “shielded virtual machines” können die Instanzen vor Zugriffen durch Host-Administratoren geschützt und durch einen Hosted Guardian Server überwacht werden. Diese Funktionen sind auch unter Windows Server 2016 verfügbar.

Zum Ende wurde die neue Sicherheitsfunktionen vorgestellt und die Unterstützung von Hyper-Konvergenz (hyper converged infrastructure). Jeff Woosley sieht die Hyper Konvergenz als die Schlüsseltechnologie der Zukunft an. Mit ihr können unterschiedliche Server, unabhängig von Speicher und Rechenleistung, skalieren.

In der Keynote 3 wurden eindrücklich die neuen Funktionen von Windows Server 2016, Azure Stack und Azure Cloud vorgestellt. Gerade die neuen Monitoring und Security Funktionen ermöglichen es, eine einfache hybride Topologie mit Azure aufzubauen.

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