Workplace Migration: Globus Carve Out in Rekordzeit

Allgeier Blog Workplace Migration: Globus Carve Out in Rekordzeit

Allgeier begleitet die Globus in die IT-Selbständigkeit

Die Globus war seit 1997 Teil der Migros-Gruppe, bis sie 2020 von dem Joint-Venture der Signa Holding und der Central Group übernommen wurde. Damit verbunden war ein Carve Out von 95 IT Services aus der Umgebung der Migros-Gruppe. Ziel war eine schlanke, agile und kostenoptimierte Infrastruktur, um die sich rasch ändernden Anforderungen aus dem Business besser bedienen zu können. „Wir sind keine klassische IT, die Soft- und Hardware selbst entwickeln, sondern sehen uns als Business-Analysten. Wir analysieren was wir brauchen und holen uns dann gezielt Kompetenz ins Haus.“, erklärt Giovanni Odoni, Director IT Business Solutions der Globus. Deshalb wurden für den Carve Out verschiedenste Dienstleister gesucht, die die unterschiedlichen Arbeitspakete übernehmen sollten. „Das war für uns die effizienteste und kostengünstigste Variante.“, ist der Ansprechpartner und Koordinator für den Carve Out überzeugt. Mit seinem Hang zu unkonventionellen Herausforderungen und einer Leidenschaft für digitale Transformation ist Odoni bereits seit 2012 im Unternehmen. Angefangen als IT-Projektmanager, dann Team- und Projektleiter Digital, Head of ERP Applications und Head of IT kennt er die Globus und ihre Philosophie sehr gut. Die Ausschreibungen für den Carve Out starteten im November 2020. Beim Migrationsprojekt Workplace ging es nicht nur um die Ablösung der Infrastruktur und die Einführung der M365 Online-Services. Auch das künftige Management der Workplaces, der Microsoft Online-Services und der Hard- und Software sollte outgesourct werden. Die Allgeier erwies sich als idealer Partner und erhielt den Zuschlag. Die Zielvorgaben und Herausforderungen waren klar definiert: Vor allem durften die Umstellungen möglichst wenig Auswirkungen auf die User haben, damit das Tagesgeschäft gesichert war. Dieses Ziel zusammen mit der Einhaltung des straffen Zeitplans war oberste Priorität. Ausserdem sollte die neue Struktur sowohl effizienter, flexibler, und zeitgleich kostenoptimierter aufgestellt werden.

„Problemlos durchkommen bei minimalem Risiko, und dabei die ambitionierte Zeitleiste zu halten, hiess die Devise.“

Giovanni Odoni

Director IT Business Solutions

Die Herausforderung für die Allgeier bestand auch darin, das richtige Gespür für die Kundenwünsche zu entwickeln. Regelmässig setzte man sich zusammen, um Lösungen für neue Anforderungen sowie Ziele und Wege zu formulieren, zu analysieren und kontinuierlich anzupassen und zu verbessern. „Die Zusammenarbeit war stets konstruktiv und sehr flexibel. Wir haben gemeinsam mutige Entscheidungen getroffen, jedoch immer mit einem Rollback-Konzept im Hintergrund.“, beschreibt Odoni den Arbeitsprozess mit der Allgeier.

Die Migration startete Anfang des Jahres 2021. Zur Risikominimierung wurde ein Grossteil der Anwendungen und Services „as is“ in die neue Umgebung migriert und erst im Nachgang optimiert, so auch die Migration der Workplaces. Ein wesentlicher Meilenstein hierfür war die Active Directory Migration, respektive der Tenant Cutover. Logins und Berechtigungen blieben somit erhalten, einzig das Device und dessen Provisionierung war neu. Da die User unterschiedliche Software benötigen, wurde ein Standard definiert, der bereits 80% der benötigten Komponenten beinhaltet und im Anschluss individuell über eine Kiosk-App ergänzt werden kann. Somit wurden alle Geräte für alle hierarchischen Ebenen identisch ausgeliefert, einzig die französisch und italienisch sprechenden Mitarbeitenden und Standorte erhielten eine sprachlich angepasste Version.

”Ein Erfolgsfaktor ist die grösstmögliche Standardisierung bei gleichzeitiger Bereitstellung von Lösungen, welche es den Anwendern erlauben, ihre individuellen Anforderungen schnell und flexibel zu erhalten. Das fördert die Kundenzufriedenheit, entlastet den Betrieb und wirkt sich positiv auf die Kosten aus.“

Giovanni Odoni

Director IT Business Solutions

Gesamthaft betrachtet wurde das oberste Ziel, die weitestgehend auswirkungslose Umstellung, gemeinsam erreicht: die Anwender konnten im Carve-Out bis auf eine Ausnahme wie gewohnt weiter arbeiten. Die Lehren aus den Versäumnissen wurden gezogen und haben den Weiterverlauf im Projekt positiv beeinflusst. Der neue Globus Workplace läuft sehr stabil, es gibt nur eine geringe Anzahl an Incidents. Der Grossteil der Meldungen aus dem Business und der IT hin zur Allgeier sind Service Anfragen oder neue Kleinprojekte. Durch das Know-how von Allgeier konnte die Globus auch in angrenzenden Themen wie Netzwerkservices, DNS, Azure Cloud Services und weiteren Fragestellungen im Gesamtkonzept der IT Migration und deren Betrieb beraten werden.

Summa summarum sah der Zeitplan eine Umsetzung des kompletten Carve Outs innerhalb von 24 Monaten vor. Tatsächlich waren am Ende in der Rekordzeit von nur 18 Monaten bereits 90 Prozent der gesamten Prozesse, Services und Anwendungen der IT abgelöst. Die bisher von der Migros betriebenen Services wurden zu externen Dienstleistern oder zur Globus migriert und auf die Globus spezifischen Anforderungen optimiert. Das Projekt Workplace Migration der Allgeier hatte bereits im Oktober 2021 nach nur 8 Monaten seinen roll-out. Die IT-Infrastruktur der Globus ist heute autonom, flexibel und weitgehend standardisiert. Die Allgeier ist Managed Workplace Partner der Globus und setzt die Zusammenarbeit in weiteren Projekten mit der Globus fort. Auch im Bereich Schulung unterstützt die Allgeier die Globus IT Mitarbeitenden, um das interne Know-how und die Steigerung im Supportmöglichkeiten weiter aufzubauen.

Über Globus

Die Magazine zum Globus AG (kurz: Globus) ist ein Schweizer Detailhandelsunternehmen mit Fokus auf das Premium- und Luxussegment. Die zugehörigen Warenhäuser sind in der ganzen Schweiz verteilt und bieten von Mode über Kosmetik bis hin zu Delikatessen ein breites Spektrum an Premium-Produkten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im Magazin Inside IT veröffentlicht. 

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