Übergabe der Xbox One an Patric S. (links), Gewinner des Allgeier Wettbewerbs am FHNW Career Day, durch Roman Rietmann.

Interview mit Patric S, Gewinner der Xbox One am FHNW Career Day

Patric S., Informatikstudent am Ende des 2ten Semesters an der FHNW, hat den von Allgeier (Schweiz) AG durchgeführten Wettbewerb am Career Day der FHNW mit der besten Punktezahl gewonnen und ist seit Kurzem Besitzer einer Xbox One. Bei der Übergabe hatte Roman Rietmann (Head Engineering Allgeier) die Gelegenheit für ein Interview mit Patric.

Was hat Dich dazu bewogen, an der FHNW in Windisch zu studieren?

Als Basis habe ich eine Lehre als Informatiker absolviert. Es stand sowohl der Wechsel ins universitäre Umfeld (ETH Zürich) und verschiedene Fachhochschulen zur Wahl. Unter den Fachhochschulen hat mich die FHNW am meisten überzeugt. Nach Abschluss des Bachelors an der FHNW ziehe ich ein späteres Masterstudium an der ETH Zürich in Betracht.

Weshalb hast Du Dich für die Studienrichtung Informatik entschieden?

Das Informatik Studium baut auf dem auf, was ich von der Lehre mitbringe. Informationstechnologie hat mich ab ca. der 4ten Klasse interessiert. Eigentlich wollte ich nach der Lehre arbeiten und Geld verdienen. Rasch habe ich aber gemerkt, dass ich meine Kenntnisse vertiefen und in ein Studium investieren möchte. Grundsätzlich finde ich die Informatik sehr spannend. Man arbeitet in Teams, kann seine Kreativität einbringen und innovative Ideen umsetzen.

Haben sich Deine Erwartungen an das Studium erfüllt?

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden. Die Dozenten sind sehr kompetent und engagiert und die Wissensvermittlung findet auf dem Niveau statt, das ich mir vorgestellt habe.

Wie ist der Praxisbezug während des Studiums (Projektarbeit)?

Die Dozenten sind sehr praxisorientiert. Dies ist sicher ein Vorteil gegenüber dem universitären Studium an der ETH. Die Projektarbeiten stehen immer in Zusammenhang mit einem praktischen Fallbeispiel. In der Regel werden die Projekte von Teams bearbeitet und sind von einem effektiven Kunden bei der FHNW eingegeben worden. Der einzige Wermutstropfen ist, dass für die Projektarbeit nur beschränkt Zeit investiert werden kann, da die anderen Fächer härter bewertet werden als die Projekte.

Wie sieht Dein späterer Wunscharbeitgeber aus?

Dazu habe ich noch keine konkrete Vorstellung. Ich habe vor, in Seoul ein Austausch-Semester zu absolvieren. Danach werde ich weiter schauen. Natürlich wäre es cool, für einen Hot Brand, wie zum Beispiel Google, arbeiten zu können. Grundsätzlich suche ich ein Arbeitsumfeld mit motivierten und kompetenten Mitarbeitenden. Mein Job muss anspruchsvoll sein und mich fordern. So kann ich mich ständig weiter entwickeln.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?

Zuerst möchte ich das Gelernte in der Praxis anwenden und mich auf die Entwicklung fokussieren. Danach wäre es spannend, Projektleitungs- und Teamleitungs-Aufgaben übernehmen zu können. Das Master-Studium möchte ich nach ein paar Jahren Praxis angehen. Allgemein ist die ständige Weiterbildung im IT-Umfeld ein Muss, sonst verliert man den Anschluss. Für mich persönlich ist der direkte Bezug zur Technologie wichtig – das war der Grund für den Einstieg in die IT und fasziniert mich.

Mirko Maurer

Head Sales & Marketing

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