Digitale Emissions-Transparenz für Immobilien

Digitale Emissions-Transparenz_Case Study
Allgeier Blog Digitale Emissions-Transparenz für Immobilien

Wie Sinovis und Allgeier gemeinsam Energien und Emissionen von Immobilien bewert- und vergleichbar machen

Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Trend – sie ist Pflicht. Besonders im Immobiliensektor, in dem Gebäude inkl. Bauprozess und Betrieb für rund 40 % der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich sind, rückt nebst der ökonomischen und gesellschaftlichen vor allem die ökologische Nachhaltigkeit in den Fokus von Investoren, Eigentümern und Regulierungsbehörden. Doch wie lässt sich ökologische Nachhaltigkeit von Immobilienportfolios konkret beurteilen und steuern? Die Antwort: Eine digitale Lösung, die aus komplexen Daten klare Entscheidungsgrundlagen schafft – entwickelt im Rahmen eines Kundenprojekts in enger Zusammenarbeit zwischen Sinovis und Allgeier.

Die Herausforderung: Datenchaos statt Nachhaltigkeitsstrategie

Das Kunden-Unternehmen mit einer Vielzahl an Gebäuden wollte Klarheit schaffen: Wie viel Energie verbrauchen die einzelnen Liegenschaften? Welche verursachen die meisten Emissionen? Und wo ist eine Optimierung dringend nötig? Elektrizität, Wärme/Kälte, Wasser, Abfall – die Daten kamen aus unterschiedlichsten Quellen – von Energieversorgern über Wasser- und Abfallwirtschaft bis hin zu internen Excel-Tabellen – und lagen in verschiedensten Formaten vor. Eine zentrale Übersicht fehlte. Die Folge: Unsicherheit bei der Frage, welche Gebäude bereits effizient sind – und welche dringend Massnahmen brauchen.

Die Lösung: Ein smarter Monitor mit Energien und Emissionen auf Knopfdruck

Gemeinsam entwickelten Sinovis und Allgeier eine digitale Monitoring-Lösung, die Energien und Emissionen visualisiert und (be-)greifbar macht. Die Anwendung erlaubt es, Verbrauchsdaten einfach einzutragen, historische Entwicklungen zu analysieren und gesetzte Massnahmen zu bewerten. Ein visuelles Dashboard zeigt auf einen Blick, welche Gebäude wann „stranden“ werden oder bereits „gestrandet“ sind und somit nicht mehr den Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens entsprechen.

Das Tool ermöglicht:

Besonders für kleinere und mittlere Portfolios bis zu 50 Gebäuden bietet die Lösung einen echten Mehrwert: Sie schafft Transparenz, ermöglicht Benchmarking und unterstützt bei der Priorisierung von Investitionen.

„Die Zusammenarbeit mit Allgeier war sehr gut und fruchtbar. Wir hatten einen Ansprechpartner, der sich schnell zurechtfand und sich in komplexe Zusammenhänge einbringen konnte.“

Beat Koller
Geschäftsführer Sinovis

Ausblick: Skalierbar und zukunftssicher

Die Lösung erfüllt alle Anforderungen eines Nachhaltigkeitsreportings – von Scope-1-Emissionen (Öl und Gas) bis hin zu den Emissionen, welche durch die Mieter verursacht werden. Sie zeigt auf, welche Gebäude auf dem „Stranding“-Pfad gemäss CRREM sind – also regulatorisch als nicht zukunftsfähig gelten – und hilft, frühzeitig gegenzusteuern. Der Monitor zeigt die KPIs auf einen Blick, ist individuell erweiterbar und wird künftig über ein Lizenzmodell auch anderen Unternehmen bzw. Immobilienbesitzern für das Monitoring ihres Portfolios zur Verfügung stehen.

Transparenz als strategischer Hebel

Die digitale Lösung ist nicht nur ein technisches Tool, sondern ein strategischer Hebel für mehr Nachhaltigkeit im Immobiliensektor. Sie zeigt: Wer früh weiss, wie viel wer ausstösst, kann früh handeln – und damit echten Impact erzielen.

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